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Mittwoch, 21. Februar 2018

Fake Braids

Jupp, da bin ich mal wieder. :-))
Hab mal wieder eine Anleitung geschrieben und die veröffentliche ich nach wie vor gerne hier. Ein Zopfmuster, was nicht wirklich eines ist, sondern nur so wirkt.


Wirkungsvoll - aber einfach zu stricken und dehnbar wie glattrechts.


Meine Anleitung ist keine Komplett-Anleitung für Socken. Jeder hat seine Lieblingsferse, jeder mag wieder eine andere Spitzenart, der eine mag langen Schaft, der andere lieber einen kurzen. Deshalb hab ich das alles weg gelassen. Die Anleitung besteht aus den für die verschiedenen Grössen angepassten Mustercharts, die ihr nach der Fussweite wählt, in der Länge arbeitet ihr nach euren Massen. Auf Ravelry könnt ihr meine kostenlose Anleitung runterladen.

Viel Spass wünsch ich euch beim Zöpfe faken!

https://www.ravelry.com/patterns/library/fake-braids
Ravelry-Button anklicken führt
direkt zur Patternseite.

Donnerstag, 6. November 2014

Skew Running



Gefärbt und gestrickt



mit ein paar kleinen Änderungen



damit sie besser passen.



Zitron Trekking gefärbt mit Säurefarben
Anleitung: Skew von Lana Holden

Montag, 25. August 2014

Light Step

Ich hab wieder mal Socken gestrickt.



Nix besonderes? Ja, zugegeben, es sind "nur" Stinos, aber nicht wirklich stinknormale.
Die hab ich nämlich aus supersuperdünner Wolle


70% Schurwolle 25% Polyamid 20g/170m

mit DrahtNädelchen Nr. 1⅟₂ gestrickt.



Das ist zweifädige Wolle mit einer Lauflänge von 850m/100g. Das bedeutete 80 Maschen und alleine fürs Rohr (ohne Bündchen) 80 Runden... Besonders angenehm wars nicht mit den drahtdünnen Nädelchen, ganz zu schweigen vom Sehproblem trotz Tageslichtlampe und der bewusst hell gewählten Farbe.
Aber dafür hab ich nun, was ich schon lange will



Feine und leichte Wollstrümpfe.



Das Paar wiegt nur 38g. :-)

Eigentlich wollt ich sie Schwarz färben, aber mein schwarzes Sewo wurde entweder falsch abgefüllt oder Sewoschwarz ist nicht mehr, was es mal war. *grummel*

Besteht dieses Paar mehrere Trage- und Waschrunden, werd ich wohl noch ein paar Paare mehr nadeln. Allerdings hoffe ich, eine glattere Qualität Stopf- und Beilaufgarn in solchen 20g-Knäueln zu finden, diese ist mir etwas zu faserig.

Montag, 7. April 2014

Gesocke



Nein nein, die hab ich nicht alle in einer Woche gestrickt, sondern immer mal zwischendurch. Und gestern hab ich dann auch endlich mal alle Fäden vernäht. Und nein, das sind keine Babysöckchen, sondern Socken in Gr. 39 die so mickrig wirken neben den riesigen Yetistrümpfen in Gr. 45. *lach* Grosser Mann bedeutet lange Beine, was halt auch dementsprechend lange Beinrohre verlangt. ;-) Bis auf die türkis-smaragdfarbenen sind sie aus diesen Färbungen gestrickt - die ich so wohl kaum mehr machen werde. Überzeugt mich nicht wirklich, diese Energie aufwändige Topffärberei, die dazu auch noch die Wolle arg strapaziert, im Endeffekt sehen die Strümpfe wie aus Kaufgarn gestrickt aus.

Eigentlich geht es mir heut aber vor allem um dieses Paar. Die selber gesponnene dünne Sockenwolle hab ich nämlich gleich verstrickt.



Nun ja, dünn spinnen ist die eine Sache, gleichmässig wär die andere... Da ist noch einiges an Übung nötig. Es ist auch nicht wirklich einfach so erkennbar, dass die Socken dünner sind. Aber im direkten Vergleich mit 4-fädiger Industrie-Sockenwolle zeigt sich der Unterschied:



Ganz besonders aber natürlich beim Tragen. Die Socken fühlen sich, trotz ihrer Krumpeligkeit, sehr viel feiner an an den Füssen. :-)



Sie sind witzigerweise schwerer (66g) als diejenigen aus Kaufwolle (57g). Das liegt wohl daran, dass Handspinnwolle allgemein schwerer ist, aber wohl auch an der Faser (BFL). Dafür sind sie elastischer als die Industriewolle, was ein feiner, aber nicht unwesentlicher, Plusfaktor ist.
Mal sehen, wann ich die nächste Sockenwolle spinne. Lust dazu wär da, aber all die Garne, die ich gesponnen habe, wollen ja auch verarbeitet werden. Und es wollen mir einfach keine weiteren Arme und Hände wachsen...

Freitag, 7. März 2014

Terra Knorzika



Ich will Socken, dünne Socken, die ich in feineren Schuhen tragen kann. Aber es gibt nirgends Sockenwolle in der von mir gewünschten Stärke zu kaufen. Und nun, als ob es Rita geahnt hätte, hat sie ganz neu Kardband in Sockenwollmischung im Shop. Logisch, dass ich mir eine der wenigen ersten Färbungen, die ans Spinntreffen mitkamen, geschnappt habe.


67% BFL 33% Polyamid

Den Single hab ich dann am Dienstag gesponnen und mir dabei nochmals das wundervolle Treffen bei Sonnenlicht Revue passieren lassen. Völlig zufrieden mit meiner vollen Spule, in der felsenfesten Überzeugung dass ich dünn, sehr dünn gesponnen hätte, ging ich, wie der Single auch, schlafen.



Mittwoch hab ich den Single dann Navajo gezwirnt und schnell gemerkt, dass das Garn bei weiten nicht so dünn wird, wie ich das wollte. *grmpf* Mit dem Gedanken, ein solides und stabiles Sockengarn zu machen, hab ich es leider auch noch überdreht und bin so natürlich niemals nicht auf die erträumte Länge gekommen.


263m/125g

Die Lauflänge im Verhältnis zum Gewicht kann nicht mit der von Industriewolle eins zu eins verglichen werden, denn Handspinngarne sind kompakter und schwerer. Gespannt, wie die Wolle zum stricken sein wird, hab ich das Knäuel von Hand gewickelt.



Weil ich für eine MaPro zu ungeduldig war, hab ich mich für Toeup entschieden, um gleich los zu legen. So konnte ich durch Anprobe leicht feststellen, wann ich genügend Maschen habe. Auch mag ich lieber ein langes Rohr haben und hatte so die Möglichkeit meine Sockenbündchen so lange, wie die Wolle es hergibt, zu stricken.



Das wär allerdings nicht nötig gewesen, ich hab immer noch einen Rest von 35g. Ich glaub, ich hatte im Leben noch nie so schwere steife Socken, hihi. Auch sind sie, dank meiner ungleichmässigen Spinnerei verschieden dick. Mein Ziel, sehr feine dünne Socken zu stricken, hab ich total verfehlt. *gacker* Egal, für zuhause gehen sie alleweil und ich hab viel dabei gelernt:

- noch viel dünner spinnen
- dem Single länger Ruhe gönnen
- weniger feste verdrillen beim zwirnen

Ob ich das je hinkrieg?
Der Wille dazu ist da, nun fehlt nur noch die Übung...
Jetzt werden die Prototypen härtegestestet mit ohne Hausschuhen damit zuhause herum zu laufen und natürlich werden sie oft gewaschen werden.

Freitag, 13. Dezember 2013

Bünzli-Pulli

Grün ist die Hoffnung - heisst es...
Tja, die kann sich aber sehr schnell verflüchtigen.



Eigentlich wollt ich ein pfiffiges kurzes Pullöverchen stricken, fabriziert hab ich einen bünzlig langweiliges Teil.



Den ursprünglichen Plan eine breite gemusterte Patte am Hals zu stricken musste ich verwerfen. Denn trotz der farblich relativ einheiltichen Färbung kam kein Muster zur Geltung und all meine Versuche waren vergebliche Müh. So hab ich halt das biedere bünzlige Teil komplettiert mit simplen Rippen.



Und um das Ganze vollständig zu machen, verhalten sich auch noch die Kanten störrisch. Italienischer Anschlag und nur eine Reihe eins links eins rechts hab ich schon ganz oft als Kante gestrickt, was sich bisher als gute Lösung für Teile ohne Bündchen erwies. Hier aber klappt sie mir nach hinten um. Vielleicht hättt ich altmodische Bündchen stricken sollen, dann wär das Ding zu hundert Prozent bieder geworden...

Grün empfind ich mittlerweile nicht mehr als die Farbe der Hoffnung, zumindest strick- und kameratechnisch. Die dunkle Färbung strapazierte meine Augen und die Kamera weigert sich die Farbe korrekt abzulichten. Auch sieht man dem Bünzliteil nicht an, wieviel Zeit es mich gekostet hat. Das Vorderteil hab ich komplett zweimal gestrickt - weil mir Strickmusterfehler im unteren Teil zu spät aufgefallen sind und das auskorrigieren durch herunterlassen und rauf häkeln der Maschen partout nicht klappen wollte. Die Ärmel haben mehrere Anläufe gebraucht bis sie meinen Ansprüchen genügten...
Alleine das wär nervenaufreibend genug gewesen. Aber da ich mit drei Knäueln im Wechsel gestrickt habe, war auch das aufribbeln sehr zeitaufwendig.
Nun, er ist fertig und ich werd ihn auch bestimmt tragen. Ist aber mit Abstand das langweiligste Teil, was ich je gemacht habe. Der Pulli wiegt 400g, gestrickt aus Zitron Trekking mit Nadel Nr. 3.25.

Während das Pullöverchen nach dem Auswaschen trocknete, hab ich noch schnell ein paar Stinos gestrickt.



Tja, einmal mehr der Beweis, dass Färbungen, die als Strangen toll aussehen keineswegs verstrickt schöne Wirkung entfalten. Ganz im Gegenteil, ich finds einfach nur grauslig. Die Farben sind längst nicht so bunt, wie die Kamera hier vorgaukelt, sondern grün mit abartigen Farben dazwischen und derartige Wolle kriegt man nun wirklich bei Hinz und Kunz, dafür brauch ich nicht stundenlang am Färbetopf zu stehen. Nun denn, in Stiefeln stiehts ja keiner.

Irgendwie hab ich grosse Lust die Stricknadeln, Spinnräder und Kardiergeräte samt Wolllager zum Fenster raus zu werfen... den Färbetopf samt Farben hinterher...

Montag, 8. April 2013

Veränderungen

im Leben haben immer auch Auswirkung auf das Wohlbefinden. Und was ist da hilfreicher als sich zuallererst mal richtig zu erden?

Meine Strickhände haben das früher realisiert als mein Kopf und so sind grüne Dickerchen entstanden. Kuschelsocken für meine Füsse, um mich immer wieder an die Erdung zu erinnern. Die Farbe Grün steht unter anderem auch für das Element Erde.



Gestrickt aus gut gelagerter Drops- und schwarzer Noname-Sockenwolle, locken sie vielleicht doch noch den nicht kommen wollenden Frühling?

Wie ihr ja sicher fest gestellt habt, ist es hier auffällig ruhig. Nun, das heisst nicht, dass ich inaktiv wär. Aber das Leben setzt andere Prioritäten: Veränderung, Wandel und damit auch verbunden ein Standortwechsel.



Die Bananenschachteln füllen und türmen sich, danach folgt der Umzug und zuletzt das leidige Putzen. Nicht einfach, bedeutet dies nicht nur grossen Kräfteaufwand, sondern auch meine Wurzeln auszureissen um sie am neuen Ort wieder zu verankern. Eben das Thema Erdung total.

Das alles beansprucht mich zeitlich völlig, ein Haus aufzulösen ist weit mehr als nur ein Umzug, weshalb mir schlicht keine Zeit mehr für anderes bleibt. So möcht ich mich auch entschuldigen wenn ich praktisch nirgends mehr kommentiere und Mails unbeantwortet bleiben. Keine eurer Fragen geht vergessen, bis ich diese aber beantworten kann bitte ich um eure Geduld. Um eure Anliegen kümmere ich mich sicher wieder, aber eben erst, wenn das alles gemeistert ist. Auch hier wird es wohl leider noch länger nur sporadisch neue Posts geben.

Bis dahin würde es mich enorm freuen, wenn ihr mit mir zusammen die Vorfreude auf den Tag hin geniesst, wo ich wieder Zeit und Kraft für Wolle und Farbe, aber auch das bloggen finde.

Dienstag, 5. Februar 2013

Sind vergriffene Bücher überteuerte Preise wert?

Anyana fragt heute im Wollschaf:
Angeregt von den aktuellen Beiträgen auf Tichiros Blog über explodierende Preise von vergriffenen Strickbüchern oder alten Rowan-Heften würde mich mal interessieren:
Wieviel seid Ihr bereit, für ein vergriffenes Heft oder Buch zu bezahlen – wo liegt eure Schmerzgrenze?
Meine teuerste Anschaffung in diesem Bereich war vor einigen Jahren Tudor Roses von Alice Starmore mit 130 Euro, die Schmerzgrenze wäre 150 Euro gewesen.


Soviel Geld wär mir kein einziges Strickbuch wert. Ich habe eine gute Ausstattung an Stricktechnik-Büchern und mehr brauch ich nicht.



Dies sind meine Strick-, Häkel-, Färbe- und Spinnbücher inklusive meiner Strick- und Häkelnadeletuis.
Mehr will ich nicht haben, mehr soll es nicht werden. Es sei denn, es kommt ein absolut geniales neues Buch heraus, mit neuem Inhalt, der in keinem meiner vorhandenen Bücher zu finden ist.

Für Hefte bezahl ich schon gar nicht völlig überteuerte Preise, denn ich halte nix von Retro. Wir leben im 21. Jahrhundert, also jetzt und nicht in irgendwelchen Jahrzehnten vom letzten Jahrhundert. Was also soll ich mit Mode aus vergangenen Zeiten? Damit kann ich weder in Strickbüchern noch auf den Laufstegen etwas anfangen.
Ich gehör zu der Sorte Menschen, die regelmässig radikal aussondiert. Nein, ich verkauf die alten Teile nicht mal, die Hefte gehen schlicht und ergreifend ins Altpapier, wo sie im Verarbeitungsrozess unter anderem gewässert werden. Also genau das richtige Element um zu reinigen und Platz für das Neue bereit zu machen. Bücher verschenk ich an Brockenhäuser, wo der Erlös einer sozialen Hilfe zukommt.

Fürs Spinnen sah es da etwas anders aus. Aber mehr aus der Not, da zu den Zeiten wo ich damit anfing, kein einziges brauchbares deutsches Buch auf dem Markt war. Da hab ich mir drei ältere Exemplare geleistet, wobei ich für diese niemals einen dreistelligen Betrag ausgegeben hätte. Die haben alle drei zusammen nicht mal hundert Euronen gekostet.



Für kein Buch der Welt würd ich soviel Geld ausgeben.
Phantasie und Kreativität hat nichts mit Büchern zu tun. Im Gegenteil, die kommt viel stärker raus, wenn man es selber versucht und die zahlreich vorhandenen Inspirationen im täglichen Leben wahrnimmt.
Dazu kommt, dass ein Hype bei mir eher das Gegenteil auslöst. Weder für neu noch gebraucht bin ich bereit überteuerte Preise zu bezahlen. Ob Wolle, Bücher oder was auch immer. Dafür gibts in Zeiten der Globalisierung mehr als genug Alternativen.

Geht euch dies auch so? Oder gibt es für euch tatsächlich Schätze an Büchern, für die ihr mehr Geld ausgeben würdet als für die Wolle für einen ganzen Pullover?

Dienstag, 6. März 2012

Dienstagsfrage: Ferse für ToeUp-Socken

Poppy fragt heute beim Wollschaf:
[...]
Wie strickt ihr bei euren Toe-Up-Socken die Fersen am liebsten?

Ich bin nicht wirklich die Sockenstrickerin und ToeUp mach ich ganz selten weil ich den Sinn darin nicht sehe, ausser natürlich für spezielle Muster.

Aber egal in welche Richtung ich nun stricke bevorzuge ich die Bumerangferse. Die strick ich jedoch immer mit Zu- und Abnahmespickel. Ich nehme dafür vor der Ferse in jeder zweiten Runde vor und nach den Fersenmaschen je eine Masche verschränkt aus dem Querfaden auf. Nach der Ferse werden diese wieder mit Abnehmen in jeder zweiten Runde abgenommen.



Diese Spickel gestalte ich der Risthöhe entsprechend mit mehr oder weniger Maschen. Obiges Beispiel für hohen Rist, da entspricht die Anzahl zugenommener Maschen der Hälfte der Fersenbreite (Anzahl Maschen die nach der ersten Hälfte mit verkürzten Reihen übrig bleiben).

Für Füsse mit niederem Rist mach ich nur ein ganz kleines Spickelchen mit zwei drei Maschen. Die Socke legt sich dadurch viel schöner um das Fussgelenk und die Ferse. Hier bei untenstehenden Dickies vielleicht besser erkennbar.



Denn auch Gestrick legt sich nicht wirklich gerne rechtwinklig ums Eck und Löcher gibt es auf diese Weise auch keine. Ich mag diese Art Fersen am liebsten weil sie ohne irgendwelche Maschenaufnahmen aus Strickkanten möglich ist und so für mich den höchsten Tragekomfort bietet.

“Meine” Ferse sieht in beide Richtungen gleich aus und lässt sich deshalb auch problemlos für ToeUp-Socken verwenden.

Freitag, 13. Januar 2012

Jeans!

Die bei Tichiro gewonnene Sockenwolle hat mit ihrer Farbe meine Phantasie angeregt.

Ein Paar Socken für meinen Liebsten.



Ganz simple Stinos, aber ausgestattet mit Taschen. Alles ein bissel mit linkem Maschenstich bestickt bzw. aufgestickt.

Montag, 28. November 2011

Kleinigkeiten-Woche

Nach dem grossen Strickwerk brauchte ich was Kleines auf den Nadeln.
Wollt ihr sehen?



Na? Erraten was ich genadelt habe?
Genau, Socken bzw. Dickis hab ich nochmals gestrickt. Damit ich mich nach den Baumstämmen Nr.6 wieder an normale Nadeln gewöhnen kann. Dickerchen strick ich mit Nadeln Nr. 4 und verwerte dabei immer meine Resten.

Ganz simpel eine beige Wolle mit einer olivgrünen Zwiebelwolle gedoppelt und zur Belebung Ringel mit einem türkisfarbenem Rest gestrickt.



Dann war da noch ein Rest vom Rotkraut den ich auch verringelt habe mit Grau und Schwarz.



Noch ein Paar Dickerchen die aber eine Besonderheit in sich haben.



Die sind nämlich of the heel



Oder anders gesagt: Double-Heelix.
Nachdem ich aber einen Morgen lang herumgestrickt habe und mit der nach Anleitung gestrickten Ferse nicht glücklich war hab ich selber ein bisschen getüfftelt. Die Ferse wird nämlich viel zu kurz. Letztendlich war die für mich stimmige Lösung mit soviel Maschen zu starten wie die Bumerangferse in der Hälfte hat und nur eine statt zwei Maschen dazu zu schlingen.

Nun hab ich eine Idee für Socken wollte dafür aber erst mal einen Testlauf stricken. Meine bessere Hälfte braucht auch ab und an was für die Füsse. Also hab ich ihm ein paar komplett durchgeringelte Yetis gestrickt.



Ich habe wirklich mit zwei verschiedenen Wollen gestrickt und auch hier of the heel gestrickt. Sprich auch das sind Double-Heelix.

Nun hab ich mich wieder an die dünnen Nädelchen gewöhnt. Das nächste Projekt ist auch schon angestrickt. Mehr dazu später.

Mittwoch, 2. November 2011

Gestrickte Balkan-Haussocken

Gestern hab ich ganz spezielle Schnugipost bekommen. Morgana hat mir Original-Balkan-Socken gestrickt. *freu* Die hab ich geschenkt bekommen mit zwei ganz wunderbaren selbergesiedeten Seifen sowie ein Fläschchen Zedernholzöl.




Die Balkan-Socken werden als Hausschuhe getragen. Die geben so herrlich warm dass sogar der Ofen kalt bleiben kann.



Wie man diese Socken strickt hat Morgana herausgetüftelt und im Schnugis eine Anleitung geschrieben. Hihi, ich brauch nicht mehr selber welche zu stricken denn ich hab eh die tollsten aus uriger Schafwolle. Danke Morgana!

Dienstag, 21. Juni 2011

EMO-Färbungen versockt

Die Sockenwollen und -garne meiner ersten EMO-Färberunde sind versockt. Socken werden häufig gewaschen und sind deshalb ideal um die Farben auf Herz und Nieren zu prüfen.

Da Strangenfärbungen mehr oder weniger immer dasselbe Bild ergeben war Musterstricken angesagt um die Ringelei ein bissel zu "stören".



So schnell mach ich das allerdings nicht mehr. Vom Tragekomfort her find ich Stinos einfach immer noch am besten, mir fehlt bei solchen Mustern eindeutig die Elastizität. Schön find ich sie trotzdem.

Mein Liebster mag eh keine Musterung in den Socken haben, ergo gabs für ihn ein paar schlichte Yetis.



Das Baumwollgarn mit Elasthan hat mich einige Nerven gekostet. Das Garn dreht sich während dem Stricken auf und man muss bei jeder Masche extrem aufpassen nichts zu verstechen. Der Kreppeffekt machte das Stricken zusätzlich unangenehm.



Vom Griff her find ich es persönlich auch nicht so berauschend, fühlt sich mehr wie Synthetik denn Baumwolle an. Bestimmt bleiben die Socken dank des Lycras besser in Form, aber wirklich elastisch sind sie trotzdem nicht.

Sonntag, 6. März 2011

Fusspilz?! ;-)

Abc hat mir ganz tolle Drachenwolle geschenkt und die hab ich natürlich sogleich verstrickt.

Nun sehen meine Füsse wie Fliegenpilze aus. Herrlich diese Pünktchenfärbung!



Meine Versiond der Kalajoki. Ist halt nun kein Fluss sondern der Riss im überreifen Pilz oder so. Die Spitze hab ich bewusst nicht gemustert, ich mag das nicht auf den Zehen.

Dann hab ich tatsächlich noch so schlimme Aldi-Wolle im Vorrat gefunden.



Zusammen mit einer lachsfarbenen Regia die auch schon lange im Schrank dahin dümpelte hab ich die gleich zu Dickerchen verarbeitet.



Leider krieg ich die wirkliche Farbwirkung nicht fotografiert. In Natura haben sie insgesamt einen schönen Orangeton bekommen.

Mittwoch, 2. März 2011

Auch Mann soll nicht zu kurz kommen

Mein Liebster hat nie wirklich kalte Füsse, braucht aber trotzdem auch Socken. So hab ich ihm auch mal wieder ein Paar gestrickt.



Die Wolle mit der feinen Farbverlausfärbung ist selbstgefärbt mit sewo.
Und wie mir grad auffällt hab ich die wohl gar nie gezeigt. *schäm*

Dienstag, 1. März 2011

Es geht weiter....

Jooo, das Dickerchenfieber hat mich immer noch im Griff. *gg*
Etwas wurmmässig sind sie ausgefallen.



Das hat natürlich seinen Grund. Nicht weil sie für extraschmale Füsschen sind. Nein nein, das liegt am Muster das extrem zusammenzieht und dem langen Bund mit Umschlägen.

Na, sieht doch schon ganz anders aus.



Beim Wühlen in meinem langsam übersichtlich werdenen Sockenwollvorrat ist mir noch ein hässliches Knäuel entgegen gekommen. Ich frag mich echt was mich zwischendurch geritten hat mir solche Wollen zuzulegen... Aber "Zack" war die Idee da und ich hab sie mit der Farbverlaufswolle von Trolli aufgepeppt.



Wieder ist mein Vorrat geschrumpft *freu* und bald hab ich wieder Platz für Selbstgefärbte. Ich hoffe sehr ich bin geheilt vom Kauf eigenartiger Knäuel.