Das Wollschaf hat heut’ keine Frage
denn es ist viel zu warm die Tage
Dem Schäfchen ist gar furchtbar heiß
vom Köpfchen rinnt der nasse Schweiß
Das Denken fällt da furchtbar schwer
wo kriegt es bloß ‘ne Frage her?
Drum nimmt es Euch jetzt in die Pflicht –
schreibt Ihr doch mal ein Strickgedicht!
Das ist's dem Wollschaf viel zu heiss
wir sollen dichten auf sein Geheiss
Viele tolle Reime dichten
zu uns'rem schönen Hobby Stricken
Doch nicht nur dir macht die Wärme Mühe
auch mein Gehirn wünscht sich mehr Kühle
dann bin ich derzeit auch mehr in Trance
bei der Spinneraktion zur Tour de France
Wenn auch bei dieser Hitze wirklich fies
ich bin dabei bei der Tour de Fleece
keine Zeit für meine geliebten Stricknadeln
denn ich muss leider leider fleissig radeln.
Sobald der Heissluftofen draussen aus
pack ich auch wieder die Stricknadeln raus.
dann kann auch ich dich wieder beglücken
mit neuen Beiträgen zum Thema Sticken
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Dienstag, 7. Juli 2015
Freitag, 3. Juli 2015
Startvorbereitungen
Irgendwie komplett irre, da mach ich zum ersten Male bei der Tour de Fleece* mit und bin total aufgeregt. Eigentlich doof, weil ich mach ja regelmässig meine ganz privaten Marathone am Rad. *kicher* Bin gespannt, wie es ist, wenn alle "radeln" was das Zeug hergibt. Ich strample im Team Spinnernetz mit und bin bei den Silber(k)rücken dabei.
Unser Schafatar, gezeichnet von Sternenzwerg (leider Bloglos) wurde auf heftigste personalisiert. Alleine das war schon ein grosser gemeinsamer Spass. Meinen kennt ihr ja schon. ;-)

Gemäss Regeln darf nix angefangenes dabei sein, deshalb sind derzeit alle Spulen leer, was doch sehr eigenartig ist.

Ich werde sowohl mit dem klassischen Rad als auch mit dem eBike mitradeln, weshalb ich alleine deswegen einiges an Spinnfutter brauch.
Aufs Lendrum kommen erst mal diese Batts, selber kardierte Mischung aus Leinen, Hanf und Seide

Das Sommerfeuer geh ich mit dem eBike an, bin echt gespannt, wie das Fädchen wird.

Falls diese Munition nicht ausreicht für das doch dreiwöchige Rennen, kann ich bei einem Boxenstop mein Blün noch fassen.

Ich denke, da müsste reichen. :-))) Und falls doch nicht, dann hab ich noch die eine und andere Faser im Schrank.
Bin ich froh, wenn es morgen ist und endlich los geht.. Derzeit hab ich überhaupt nix in Arbeit, was meine Hände doch etwas nervös macht. *kicher* Aber ich könnt ja noch meine Fahrgeräte reinigen, ölen und fetten, damit sie auch laufen wie geschmiert.
*Die Tour de Fleece läuft parallel zur Tour de France und ist eine Aktion auf Ravelry. Wir treten wie die Jungs in Frankreich in die Pedalen, es gibts Teams und Etappen, Ziele, die erreicht werden wollen und eine Bergtour. Wir beim Spinnernetz machen aber just for fun mit, alleine der gemeinsame Spass zählt. ;-)
Unser Schafatar, gezeichnet von Sternenzwerg (leider Bloglos) wurde auf heftigste personalisiert. Alleine das war schon ein grosser gemeinsamer Spass. Meinen kennt ihr ja schon. ;-)

Gemäss Regeln darf nix angefangenes dabei sein, deshalb sind derzeit alle Spulen leer, was doch sehr eigenartig ist.

Ich werde sowohl mit dem klassischen Rad als auch mit dem eBike mitradeln, weshalb ich alleine deswegen einiges an Spinnfutter brauch.
Aufs Lendrum kommen erst mal diese Batts, selber kardierte Mischung aus Leinen, Hanf und Seide

Das Sommerfeuer geh ich mit dem eBike an, bin echt gespannt, wie das Fädchen wird.

Falls diese Munition nicht ausreicht für das doch dreiwöchige Rennen, kann ich bei einem Boxenstop mein Blün noch fassen.

Ich denke, da müsste reichen. :-))) Und falls doch nicht, dann hab ich noch die eine und andere Faser im Schrank.
Bin ich froh, wenn es morgen ist und endlich los geht.. Derzeit hab ich überhaupt nix in Arbeit, was meine Hände doch etwas nervös macht. *kicher* Aber ich könnt ja noch meine Fahrgeräte reinigen, ölen und fetten, damit sie auch laufen wie geschmiert.
*Die Tour de Fleece läuft parallel zur Tour de France und ist eine Aktion auf Ravelry. Wir treten wie die Jungs in Frankreich in die Pedalen, es gibts Teams und Etappen, Ziele, die erreicht werden wollen und eine Bergtour. Wir beim Spinnernetz machen aber just for fun mit, alleine der gemeinsame Spass zählt. ;-)
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Jahreswechsel

Nach einer Woche Dauerschneefall scheint hier endlich mal wieder die Sonne und steigert damit meine Laune enorm. Vielleicht können wir hoffen, eine Weile nicht mehr Schnee schippen zu müssen... Schnee find ich nach wie vor nur auf Postkarten oder hoch oben in den Bergen schön.
Wer das Gegenteil behauptet muss sicher nicht Schnee schippen und/oder Auto fahren. Für das tägliche Leben ist Schnee einfach nur eine Belastung die kein Mensch braucht. Und wer jetzt noch immer vom Schnee schwärmt, der soll bitte das blöde weisse Mistzeugs hier abholen kommen, ich brauchs nämlich nicht.
Zu Sylvester mach ich keine Jahresrücklicke, zieh auch keine Bilanzen und Vorsätze fassen ist eh Schwachsinn, weil es so nicht funktioniert. ;-) Wir feiern auch nicht, sondern versuchen einfach wach zu bleiben und anzustossen. Punkt. Ansonsten ist es ein Abend für mich wie jeder andere auch, sprich ich werd wohl stricken oder spinnen.
Und ihr?
Grosse Feier oder gar Party?
Oder doch auch eher gemütlich zuhause?
Samstag, 8. November 2014
Totaaaal verstrickt...
...und soooo wollig :-)
Entdeckt hab ich es in einer Ravelry-Gruppe. Muss ich euch einfach zeigen. Viel Vergnügen!
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Bei Ankunft bunt
Gestern kam hier ein tolles und sehnlichst erwartetes Paket an :-)

In der Spinnernetz-Gruppe in Ravelry haben wir einen herrlichen Swap gemacht. Zwanzig Teilnehmer und jeder teilte je zwei bunte handgefärbte 100g-Kammzüge in 20 Portionen und schickte diese an die Organisatorin. Dort wurden diese Minikammzügelchen gleichmässig verteilt, sprich jeder bekam von jedem je eins in seine Schachtel und diese wurde dann wieder an uns zurück gesandt. Das ist viel Arbeit, lieben Dank dafür!
In meinemSpinn- und StrickzimmerWohnzimmer liegen nun all die bunten Fasern ♥

Ich kann nicht anders, muss immer wieder schauen gehen und neue Ideen kreieren, wie ich sie verspinnen könnte. Voll bunt, herrlich bunt, vielfarbig bunt, ach es macht einfach gute Laune :-)))
Schon die Vorbereitung hat Spass gemacht. Färben, Etiketten kreieren und die Kammzüge aufteilen, was gar nicht so einfach war, sind doch die Portiönchen letztendlich nur 5gschwerleicht.

Dann alle verzöpfeln und die Banderolen schneiden und drum rum wickeln.
Fotos von den ganze Kammzügen hab ich keine, dafür einen letzten Blick in das Paket, bevor es sich auf die Hinreise machte. ;-)

Mal schauen, wie ich diese Farbenpracht letztendlich verspinne...

In der Spinnernetz-Gruppe in Ravelry haben wir einen herrlichen Swap gemacht. Zwanzig Teilnehmer und jeder teilte je zwei bunte handgefärbte 100g-Kammzüge in 20 Portionen und schickte diese an die Organisatorin. Dort wurden diese Minikammzügelchen gleichmässig verteilt, sprich jeder bekam von jedem je eins in seine Schachtel und diese wurde dann wieder an uns zurück gesandt. Das ist viel Arbeit, lieben Dank dafür!
In meinem

Ich kann nicht anders, muss immer wieder schauen gehen und neue Ideen kreieren, wie ich sie verspinnen könnte. Voll bunt, herrlich bunt, vielfarbig bunt, ach es macht einfach gute Laune :-)))
Schon die Vorbereitung hat Spass gemacht. Färben, Etiketten kreieren und die Kammzüge aufteilen, was gar nicht so einfach war, sind doch die Portiönchen letztendlich nur 5g

Dann alle verzöpfeln und die Banderolen schneiden und drum rum wickeln.
Fotos von den ganze Kammzügen hab ich keine, dafür einen letzten Blick in das Paket, bevor es sich auf die Hinreise machte. ;-)

Mal schauen, wie ich diese Farbenpracht letztendlich verspinne...
Sonntag, 10. August 2014
Und sie füllen sich schon wieder...
Kaum sind die Umzugs-Kisten leer, da füllen sie sich auch schon wieder. *gg*

Nein, umziehen tu ich nicht schon wieder. ;-)
Aber was mag denn drin sein? Ich bin gespannt, was ihr vermutet!

Nein, umziehen tu ich nicht schon wieder. ;-)
Aber was mag denn drin sein? Ich bin gespannt, was ihr vermutet!
Freitag, 8. August 2014
Das wär's doch!

Hmmm, bedeutet dies, dass ich, wenn ich bügeln nicht mag (wer mag das schon???) ganz viel Abfall produzieren muss, damit ich von diesem Übel befreit bin? ;-)))
Und holt mein Abfall dann die saubere Wäsche und bügelt sie? Wie mag die dann riechen?
Fragen über Fragen...

Gesehen am Kehrichtabfuhrwagen
Ach so, im ganzen siehts schon etwas anderes aus. Die Steckdose am Abfallsack hab ich allerdings trotz intensivster Suche noch nicht gefunden...
Donnerstag, 7. August 2014
Da bin ich wieder :-)
Mit kleinen, aber unübersehbaren (diese Farben waren gewünscht) Fleckerln für eine Decke, ein Gemeinschaftsprojekt in einer Ravelrygruppe.
Ein Patch frei gestrickt mit verkürzten Reihen

und ein weiteres Patch, gepatcht mit der Horst Schulz Technik, also sozusagen ein Patchpatch.

Die Kaufwolle hab ich extra dafür in den gewünschten Farben gefärbt.
Ansonsten hab ich in den letzten Wochen, so total Alpi-untypisch Ufos am Laufmeter produziert O_O und deshalb auch nix zum zeigen.
Ich bin total erschöpft. Umziehen ist stressig, nicht nur wegen der körperlichen und auch emotionalen Anstrengung, nein, auch der Umstand, dass Wolle und Farbe so lange zurück treten müssen. Diese mussten, wie der ganze restliche Hausrat auch, erst eingepackt

und dann wieder ausgepackt werden. Was natürlich bedeutet, dass die Zeit für Handarbeit völlig fehlt. Anderes hat Priorität. Auspacken ist viel schwieriger als einpacken, denn es muss ja wieder ein System gefunden werden. Der alte Wohnort muss geputzt werden und überhaupt und sowieso...
Für das eine und andere Eckchen brauchts neue Möbel und wo findet man die? Na klar, beim Schweden. ;-)
Was bedeutet, dass man erst mal gefühlte tausend Schrauben und Nägel sortieren

und damit die ungefähr hundert Bauteile zusammen bauen muss. Schaut mal, Ikea hat ein Werkzeug entdeckt!

Da war doch tatsächlich neben dem allseits bekannten Imbusschlüssel ein Schraubenzieher dabei. *gg*
Trotzdem empfehlenswert einen guten Grundstock an eigenem Werkzeug zu haben, das Ding ist doch arg kurz und knubbelig.
So langsam kehrt der ganz normale Wahnsinn wieder ein, das Chaos lichtet sich, vorherige Wohnung ist abgegeben und somit wird auch die Zeit für Wolle und Farben wieder mehr. Was bedeutet, dass ich hoffentlich wieder öfters hier bin.
Zumindest hab ich gestern Batts kardiert, damit ich endlich wieder mal spinnen kann.

Das lässt doch hoffen, nicht?
Ich geh dann mal spinnen :-)
Ein Patch frei gestrickt mit verkürzten Reihen

und ein weiteres Patch, gepatcht mit der Horst Schulz Technik, also sozusagen ein Patchpatch.

Die Kaufwolle hab ich extra dafür in den gewünschten Farben gefärbt.
Ansonsten hab ich in den letzten Wochen, so total Alpi-untypisch Ufos am Laufmeter produziert O_O und deshalb auch nix zum zeigen.
Ich bin total erschöpft. Umziehen ist stressig, nicht nur wegen der körperlichen und auch emotionalen Anstrengung, nein, auch der Umstand, dass Wolle und Farbe so lange zurück treten müssen. Diese mussten, wie der ganze restliche Hausrat auch, erst eingepackt

und dann wieder ausgepackt werden. Was natürlich bedeutet, dass die Zeit für Handarbeit völlig fehlt. Anderes hat Priorität. Auspacken ist viel schwieriger als einpacken, denn es muss ja wieder ein System gefunden werden. Der alte Wohnort muss geputzt werden und überhaupt und sowieso...
Für das eine und andere Eckchen brauchts neue Möbel und wo findet man die? Na klar, beim Schweden. ;-)
Was bedeutet, dass man erst mal gefühlte tausend Schrauben und Nägel sortieren

und damit die ungefähr hundert Bauteile zusammen bauen muss. Schaut mal, Ikea hat ein Werkzeug entdeckt!

Da war doch tatsächlich neben dem allseits bekannten Imbusschlüssel ein Schraubenzieher dabei. *gg*
Trotzdem empfehlenswert einen guten Grundstock an eigenem Werkzeug zu haben, das Ding ist doch arg kurz und knubbelig.
So langsam kehrt der ganz normale Wahnsinn wieder ein, das Chaos lichtet sich, vorherige Wohnung ist abgegeben und somit wird auch die Zeit für Wolle und Farben wieder mehr. Was bedeutet, dass ich hoffentlich wieder öfters hier bin.
Zumindest hab ich gestern Batts kardiert, damit ich endlich wieder mal spinnen kann.

Das lässt doch hoffen, nicht?
Ich geh dann mal spinnen :-)
Dienstag, 29. April 2014
Schrankhüter stricken?
Das Wollschaf, bzw. Nina fragt heute: Mich interessieren die Antworten zu folgender Frage, weil ich selber immer wieder Sachen dazwischen habe, die ich, obwohl sie gut gelungen sind, nicht so gerne oder eigentlich gar nicht tragen mag, und bei anderen sieht immer alles so toll aus. Also bitte, Hand aufs Herz und ganz ehrlich zu euch selber sein.
Wieviel Prozent von euren selbstgestrickten Sachen tragt ihr:
- sehr gern und oft
- nur selten
- leider nie
Und…habt ihr schon sehr viel geribbelt ?
weil es ja so ist wie im "richtigen" Kleiderschrank. Man wollte es haben, es ist auch gut geworden aber man zieht es trotzdem nicht an, oder der 47ste von 112 Schals wurde schon sehr lange nicht mehr getragen….
Gute Frage, die hab ich mir schon oft gestellt habe, wenn ich die vielen Tücher auf Blogs sehe. Werden die wirklich alle getragen oder haben diese Strickerinnen gar mehr als einen Hals? Jup, ich hatte auch mal so eine Phase - mit dem Ergebnis einer vollgestopften Tücher-Schublade. Da hab ich alle verschenkt, bis auf die zwei drei Teile, die ich auch wirklicht gerne trage und widerstehe seither der Versuchung weitere zu stricken.
Ansonsten überleg ich mir sehr genau, was ich stricke. Ich stricke wirklich gerne, aber nicht, um den Kasten sinnlos zu füllen. Das ist mit ein Grund, weshalb ich praktisch nie nach Anleitung stricke. All die Pulloveranleitungen z.B. auf Ravelry, da genügt es meist schon die Projekte dazu anzusehen um zu erkennen, dass sie den meisten Strickerinnen weder stehen noch passen.
Gut überlegt und abgewägt ob einem die Schnittform steht, das Strickgarn sowohl vom Material her als auch farblich wirklich zu einem passt, verhindert das Risiko einen Schrankhüter zu produzieren markant. Da hantiere ich nicht anders als beim nähen oder kaufen von Kleidung.
Modetrends und Hypes interessieren mich nicht wirklich, meine Kleidung muss mir passen und stehen. Deshalb wähle ich meine Strickprojekte ganz gezielt, designe und berechne sie auch lieber selbst, passend zu meiner Garderobe. Das ist für mich ein genau so schöner und wichtiger Teil wie das Stricken an sich. Seh ich, dass es nicht passt, ribble ich auch lieber wieder auf. Die schönen Strickstunden hatte ich ja trotzdem und das neu stricken garantiert viele weitere dazu. Es tut meist auch nicht mal weh, denn was bringt es, wenn ich etwas produziere, was letztendlich nicht zum Einsatz kommen kann?
So geschehen bei einer Jacke, die ich in einem Heft sah und dieses nur deshalb gekauft hatte. Abgesehen davon, dass der Teller im Rücken nach Anleitung gestrickt einen Spitzhut ergab und ich diesen deshalb auftrennte und selber berechnet ein zweites Mal strickte, entwickelte sich das Ganze nach dem zusammennähen zu einer Bomberjacke.

Natürlich war es auch ein Fehler von mir, dafür eine reine Wolle statt eines Viscosegemischs mit Vollsynthetik *schüttel* zu verwenden. Aber ob die Jacke im Originalmaterial wirklich besser geworden wär wag ich zu bezweifeln, denn gezeigt wurde im Heft nur die Rückenansicht. So hab ich alles komplett aufgetrennt und die Wolle wartet fein geknäuelt geduldig auf einen besseren Einsatz. Das ganze hat mich auch nicht gefrustet, den Strickspass hatte ich trotzdem und dazu noch eine ganze Runde köstlichen Amüsierens. Was haben wir gelacht über das Teil.
So kann ich die drei Punkte ganz einfach beantworten: Was ich stricke trage ich gerne und oft. Passiert es mir doch mal, dass ich etwas stricke, was ich nur selten oder gar nie trage, wird es rigoros aufgeribbelt oder zieht aus.
Wieviel Prozent von euren selbstgestrickten Sachen tragt ihr:
- sehr gern und oft
- nur selten
- leider nie
Und…habt ihr schon sehr viel geribbelt ?
weil es ja so ist wie im "richtigen" Kleiderschrank. Man wollte es haben, es ist auch gut geworden aber man zieht es trotzdem nicht an, oder der 47ste von 112 Schals wurde schon sehr lange nicht mehr getragen….
Gute Frage, die hab ich mir schon oft gestellt habe, wenn ich die vielen Tücher auf Blogs sehe. Werden die wirklich alle getragen oder haben diese Strickerinnen gar mehr als einen Hals? Jup, ich hatte auch mal so eine Phase - mit dem Ergebnis einer vollgestopften Tücher-Schublade. Da hab ich alle verschenkt, bis auf die zwei drei Teile, die ich auch wirklicht gerne trage und widerstehe seither der Versuchung weitere zu stricken.
Ansonsten überleg ich mir sehr genau, was ich stricke. Ich stricke wirklich gerne, aber nicht, um den Kasten sinnlos zu füllen. Das ist mit ein Grund, weshalb ich praktisch nie nach Anleitung stricke. All die Pulloveranleitungen z.B. auf Ravelry, da genügt es meist schon die Projekte dazu anzusehen um zu erkennen, dass sie den meisten Strickerinnen weder stehen noch passen.
Gut überlegt und abgewägt ob einem die Schnittform steht, das Strickgarn sowohl vom Material her als auch farblich wirklich zu einem passt, verhindert das Risiko einen Schrankhüter zu produzieren markant. Da hantiere ich nicht anders als beim nähen oder kaufen von Kleidung.
Modetrends und Hypes interessieren mich nicht wirklich, meine Kleidung muss mir passen und stehen. Deshalb wähle ich meine Strickprojekte ganz gezielt, designe und berechne sie auch lieber selbst, passend zu meiner Garderobe. Das ist für mich ein genau so schöner und wichtiger Teil wie das Stricken an sich. Seh ich, dass es nicht passt, ribble ich auch lieber wieder auf. Die schönen Strickstunden hatte ich ja trotzdem und das neu stricken garantiert viele weitere dazu. Es tut meist auch nicht mal weh, denn was bringt es, wenn ich etwas produziere, was letztendlich nicht zum Einsatz kommen kann?
So geschehen bei einer Jacke, die ich in einem Heft sah und dieses nur deshalb gekauft hatte. Abgesehen davon, dass der Teller im Rücken nach Anleitung gestrickt einen Spitzhut ergab und ich diesen deshalb auftrennte und selber berechnet ein zweites Mal strickte, entwickelte sich das Ganze nach dem zusammennähen zu einer Bomberjacke.

Natürlich war es auch ein Fehler von mir, dafür eine reine Wolle statt eines Viscosegemischs mit Vollsynthetik *schüttel* zu verwenden. Aber ob die Jacke im Originalmaterial wirklich besser geworden wär wag ich zu bezweifeln, denn gezeigt wurde im Heft nur die Rückenansicht. So hab ich alles komplett aufgetrennt und die Wolle wartet fein geknäuelt geduldig auf einen besseren Einsatz. Das ganze hat mich auch nicht gefrustet, den Strickspass hatte ich trotzdem und dazu noch eine ganze Runde köstlichen Amüsierens. Was haben wir gelacht über das Teil.
So kann ich die drei Punkte ganz einfach beantworten: Was ich stricke trage ich gerne und oft. Passiert es mir doch mal, dass ich etwas stricke, was ich nur selten oder gar nie trage, wird es rigoros aufgeribbelt oder zieht aus.
Donnerstag, 10. April 2014
Spielen... :-))
...muss auch sein

Wenn ich für grössere Projekte spinne, gehen meine Gedanken ganz eigenwillige Wege, eben meist auch etwas gspinnert.
Frühling in wolliger Version ;-)

Aber wie mir scheint, ist das Mäh ganz entzückt von den Blümchen und vergisst dabei völlig, dass es eine zähe Geburt hinter sich hat.

Mann, ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist ein Schafgesicht zu gestalten. Mit den ersten Versuchen hab ich das Köpfchen so versaut, dass ich ein neues stricken musste. Zum Fusselzeugs verstricken sag ich mal lieber nix...
Dagegen war das spinnen des Artyarns direkt ein Kinderspiel, auch wenn ich dabei einiges zum ersten Male gemacht habe und dies nicht so ganz hingehauen hat. Aber ist ja Artyarn und deshalb muss das so. *gg*
Wachsen in euren Köpfen auch manchmal so ähnliche Schnaps-Ideen während einer langwierigen Arbeit?

Wenn ich für grössere Projekte spinne, gehen meine Gedanken ganz eigenwillige Wege, eben meist auch etwas gspinnert.
Frühling in wolliger Version ;-)

Aber wie mir scheint, ist das Mäh ganz entzückt von den Blümchen und vergisst dabei völlig, dass es eine zähe Geburt hinter sich hat.

Mann, ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist ein Schafgesicht zu gestalten. Mit den ersten Versuchen hab ich das Köpfchen so versaut, dass ich ein neues stricken musste. Zum Fusselzeugs verstricken sag ich mal lieber nix...
Dagegen war das spinnen des Artyarns direkt ein Kinderspiel, auch wenn ich dabei einiges zum ersten Male gemacht habe und dies nicht so ganz hingehauen hat. Aber ist ja Artyarn und deshalb muss das so. *gg*
Wachsen in euren Köpfen auch manchmal so ähnliche Schnaps-Ideen während einer langwierigen Arbeit?
Liebe Grüsse
Alpi
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Spass,
Spinnen,
Stricken
Mittwoch, 12. März 2014
Tom, das schwarze Schaf
Habt ihr den schon gesehen?
Auch wenns Werbung ist, ich mag ihn. :-))
Auch wenns Werbung ist, ich mag ihn. :-))
Freitag, 31. Januar 2014
Maschen, soweit das Auge reicht
Stricken ist total in Mode und das wird, wie könnte es anders sein, natürlich kommerziell total ausgeschlachtet. Ihr glaubt es nicht? Na dann schaut mal, worauf man in der Bucht so stösst bei der Suche nach Strickmusterbüchern.
Bettwäsche, Geschirr, Vasen etc. sind ja schon alte Hüte. Aber da geht noch mehr!
Natürlich gibts noch mehr, wie Magnettafeln, Uhren, Möbeltatoos und was weiss ich noch alles. Die Tapete ist das einzige, was ich mir eventuell vielleicht noch, wenn auch nur partiell, in meinem Heim vorstellen könnte, aber sonst?
Gefallen euch diese Designs?
Würdet ihr etwas davon kaufen?
Bettwäsche, Geschirr, Vasen etc. sind ja schon alte Hüte. Aber da geht noch mehr!
Übertöpfe für die Pflanzen
Tische

Kerzenständer
ja sogar bis ins Bad verfolgen uns die Maschen
und um es abzurunden auch noch ein stilgerechter Briefkasten
wem das noch nicht genügt, der tapeziert auch noch die Wände
Natürlich gibts noch mehr, wie Magnettafeln, Uhren, Möbeltatoos und was weiss ich noch alles. Die Tapete ist das einzige, was ich mir eventuell vielleicht noch, wenn auch nur partiell, in meinem Heim vorstellen könnte, aber sonst?
Gefallen euch diese Designs?
Würdet ihr etwas davon kaufen?
Freitag, 11. Oktober 2013
Schneefall bis in die Niederungen
Das Fädchen, welches aus diesen Batts entstand, gefiel mir so gar nicht. So farblos und blass, wie es war, mocht ich es nicht verzwirnen.
Also hab ich nochmals in meinen letzten kärglichen bunten Resten gewühlt. *dringendfärbenmuss* Angeregt durch das letzte Spinntreffen ist noch eine Idee gewachsen, welche ich auch gleich umsetzte.

Diese Batt beinhalten ein Geheimnis oder wohl eher Überraschung. Natürlich hab ich sie sofort versponnen und nun schaut mal wie es danach aussah:

Der Fussboden war übersät, auf dem Rad lagen sie an allen möglichen und unmöglichen Orten. Sofa, Kleider, Teppich, alles war voll geschneit. Kein Wunder, sie flogen mir auch um den Kopf beim spinnen. *lach* Die Flöckchen hab ich aus Strickfilzwolle geschnitten und einkardiert.
Das einspinnen hab ich noch nicht wirklich raus und so flogen auch nochmals eine ganze Menge beim Strangen wickeln und baden fort. Nun ists ein Garn mit gelegentlichen vorkommenden Tweedflocken. *gacker* Farblich gefällts mir, dürfte aber dünner sein und vor allem mehr Tweedflöckchen beinhalten. Die 305 m gewickeltes Garn wiegen 276g.

Auch der Nachschub für mein laufendes Strickprojekt ist fertig. 455m/234g die nun hoffentlich reichen. Farblich ists etwas grauer als der Rest, was aber nicht tragisch ist, da ich das stricktechnisch gut ins Design integrieren kann.
Bevor ich weiter stricken kann geh ich jetzt erst mal meine Bude vom bunten Schnee befreien...
Also hab ich nochmals in meinen letzten kärglichen bunten Resten gewühlt. *dringendfärbenmuss* Angeregt durch das letzte Spinntreffen ist noch eine Idee gewachsen, welche ich auch gleich umsetzte.

Diese Batt beinhalten ein Geheimnis oder wohl eher Überraschung. Natürlich hab ich sie sofort versponnen und nun schaut mal wie es danach aussah:

Der Fussboden war übersät, auf dem Rad lagen sie an allen möglichen und unmöglichen Orten. Sofa, Kleider, Teppich, alles war voll geschneit. Kein Wunder, sie flogen mir auch um den Kopf beim spinnen. *lach* Die Flöckchen hab ich aus Strickfilzwolle geschnitten und einkardiert.
Das einspinnen hab ich noch nicht wirklich raus und so flogen auch nochmals eine ganze Menge beim Strangen wickeln und baden fort. Nun ists ein Garn mit gelegentlichen vorkommenden Tweedflocken. *gacker* Farblich gefällts mir, dürfte aber dünner sein und vor allem mehr Tweedflöckchen beinhalten. Die 305 m gewickeltes Garn wiegen 276g.

Auch der Nachschub für mein laufendes Strickprojekt ist fertig. 455m/234g die nun hoffentlich reichen. Farblich ists etwas grauer als der Rest, was aber nicht tragisch ist, da ich das stricktechnisch gut ins Design integrieren kann.
Bevor ich weiter stricken kann geh ich jetzt erst mal meine Bude vom bunten Schnee befreien...
Sonntag, 6. Oktober 2013
Schön wars...
und sehr sehr lustig, unser viertes Spinntreffen im Arenenberg. Ein Geschnatter, kein Kindergarten hätte da mithalten können. *gg* Wir stellten fest, dass man via Blog und Ravelry eigentlich bereits kommuniziert, aber eben nicht wusste, dass man sich auch real kennt. Und ich glaub, es gibt diesmal nicht ein einziges Foto vom diesem Treffen, war irgendwie keine Zeit dafür da. *lach*
Natürlich haben wir nicht nur geschnattert. Rita hat uns nochmals ein paar Kardierkniffe verraten und damit viele neue Ideen wachsen lassen.
Gesponnen wurde, mehr oder weniger, auch fleissig. Allerdings muss ich noch an meinem Multi Tasking arbeiten...

Total unregelmässig und dazu noch dick aufgehäuft auf die Spule gewickelt *uaaaah* fast wie zu Anfangszeiten. *kicher* Jaja, quatschen, lachen und spinnen gleichzeitig muss man erst mal beherrschen. Na dann, am nächsten Spinntreffen wird weiter trainiert.
Danke Rita, dass du diese Treffen ins Leben gerufen hast und organisiert!
Natürlich haben wir nicht nur geschnattert. Rita hat uns nochmals ein paar Kardierkniffe verraten und damit viele neue Ideen wachsen lassen.
Gesponnen wurde, mehr oder weniger, auch fleissig. Allerdings muss ich noch an meinem Multi Tasking arbeiten...

Total unregelmässig und dazu noch dick aufgehäuft auf die Spule gewickelt *uaaaah* fast wie zu Anfangszeiten. *kicher* Jaja, quatschen, lachen und spinnen gleichzeitig muss man erst mal beherrschen. Na dann, am nächsten Spinntreffen wird weiter trainiert.
Danke Rita, dass du diese Treffen ins Leben gerufen hast und organisiert!
Donnerstag, 29. August 2013
ein kleines Rätsel
Ich hab mal wieder eine etwas längere Ausfahrt gemacht. Und diesmal bin ich nicht, wie so oft, mit leeren Händen heim gekommen.
Wo ich wohl war?

Ein allbekanntes Werkzeug, das wohl jeder kennt. *g*

Aber gibts beim Schweden solch schicke Ölkännchen?
Ratet mal, was ich mir heut heim gebracht habe...
Wo ich wohl war?

Ein allbekanntes Werkzeug, das wohl jeder kennt. *g*

Aber gibts beim Schweden solch schicke Ölkännchen?
Ratet mal, was ich mir heut heim gebracht habe...
Freitag, 16. August 2013
Reise in eine andere Welt
Einmal quer durch die Schweiz fahren, am andern Ende ankommen und sich in der brütenden Mittagshitze *keuch* einen steilen Weg hochkämpfen, um das Ziel, die Burg zu erreichen.
Eintauchen in die Welt der Biomechanik.

Durch alle Räume

bis hinaus in den Garten begleitet von Alien.

So fremd und anders, aber trotzdem auch wieder nicht

passt sie doch perfekt in unsere Welt, wie Elemente der Burg beweisen.

Etwas weniger Volk, halb Europa war da, wär schön gewesen. Aber klar, das Château de Gruyères zieht die Menschen an. Den Käse haben wir aussen vor gelassen, den geniessen wir als Schweizer ja eh das ganze Jahr. Solltet ihr mal in dieser Region sein, dann plant euch unbedingt einen Besuch auf der Burg ein. Die Möglichkeit das typische Schweizer Fondue zu essen gibts in der mitterlalterlichen Stadt am Fusse der Burg, wo auch Kunsthandwerker wie ein Drechsler oder eine Seifensiederin ihre Werke zum Kauf feil halten.
Das Museum von Hansruedi Giger war aber unser erklärtes Ziel. Im Museum selbt war es angenehm, abgesehen davon dass diese Welt nicht Jedermanns Ding ist, verteilen sich die Besucher gut in all den verschiedenen Räumen.

Die biomechanische Welt von HR. Giger alleine ist die Reise wert.

Ein Erlebnis der anderen Art.
Eintauchen in die Welt der Biomechanik.

Durch alle Räume

bis hinaus in den Garten begleitet von Alien.

So fremd und anders, aber trotzdem auch wieder nicht

passt sie doch perfekt in unsere Welt, wie Elemente der Burg beweisen.

Etwas weniger Volk, halb Europa war da, wär schön gewesen. Aber klar, das Château de Gruyères zieht die Menschen an. Den Käse haben wir aussen vor gelassen, den geniessen wir als Schweizer ja eh das ganze Jahr. Solltet ihr mal in dieser Region sein, dann plant euch unbedingt einen Besuch auf der Burg ein. Die Möglichkeit das typische Schweizer Fondue zu essen gibts in der mitterlalterlichen Stadt am Fusse der Burg, wo auch Kunsthandwerker wie ein Drechsler oder eine Seifensiederin ihre Werke zum Kauf feil halten.
Das Museum von Hansruedi Giger war aber unser erklärtes Ziel. Im Museum selbt war es angenehm, abgesehen davon dass diese Welt nicht Jedermanns Ding ist, verteilen sich die Besucher gut in all den verschiedenen Räumen.

Die biomechanische Welt von HR. Giger alleine ist die Reise wert.

Ein Erlebnis der anderen Art.
Donnerstag, 1. August 2013
Wenn die Eidgenossen feiern...
Heute ist unser Nationalfeiertag. :-)

Wir haben diesen wieder einmal mehr unbewusst ganz traditionell verbracht. Nach dem Frühstück, natürlich der obligate 1. August-Weggen, hab ich, wie sich das für einen richtigen Schweizer gehört *gg* gearbeitet. So hab ich wieder mit dem harten Eisen gedrahtelt. Da die Schweiz bereits wieder wie ein Backofen am dampfen ist, wars etwas einfacher, da auch der Draht der Wärme nicht standhalten kann, hihi.

Als Stärkung gabs zwischendurch Schweizer Erdbeeren, natürlich mit viel Schlagsahne (von Schweizer Milchkühen, was sonst?). Dazu einen Café Mélange (die Schweiz ist der weltweit grösste Kaffeeimporteur).

Abends wird der Grill angezündet, ein gutes Stück Schweizer Sau drauf *buzzelbruzzel* und mit dem weltbesten klassischen Schweizer Kartoffel-Salat zusammen verspeist.

Dazu ein zwei Gläser Wein aus der Schweizer Sonnenstube. Hach, ich liebe es einfach.

Und nun abwarten bei Pfeiffen und Heulen, bis das richtige Feuerwerk abgeht. *freu*

Das Bild hab ich vom gestrigen Vorspiel gemacht. Mal sehen ob heute noch grössere Bomber und Raketen abgeschossen werden. Es ist das letzte Jahr, wo dies ohne Fahrausweis von jedermann getan werden kann. Ab nächstem Jahr ist für grosses Feuerwerk ein recht teurer Kurs Pflicht, damit man es überhaupt kaufen und abschiessen darf. Ob das die Sicherheit erhöht bezweifle ich, denn kleinere Geschosse in Eigenregie zusammen gebastelt sind weitaus gefährlicher als die grossen Teile. Nun ja, es muss ja alles geregelt werden, auf dass niemand mehr seinen Verstand benutzen muss. Und wir haben ja sonst keine Probleme...
Aber egal, gleich wird es ganz dunkel sein. Klein Alpi ist schon ganz hibbelig und geht nun mit gross Alpi Feuerwerk guggen.

Hab ich schon gesagt, dass ich es liebe wenn's knallt und chlöpft, die Funken vom Himmel regnen und danach ein herrlicher Qualm zu sehen und riechen ist?

Wir haben diesen wieder einmal mehr unbewusst ganz traditionell verbracht. Nach dem Frühstück, natürlich der obligate 1. August-Weggen, hab ich, wie sich das für einen richtigen Schweizer gehört *gg* gearbeitet. So hab ich wieder mit dem harten Eisen gedrahtelt. Da die Schweiz bereits wieder wie ein Backofen am dampfen ist, wars etwas einfacher, da auch der Draht der Wärme nicht standhalten kann, hihi.

Als Stärkung gabs zwischendurch Schweizer Erdbeeren, natürlich mit viel Schlagsahne (von Schweizer Milchkühen, was sonst?). Dazu einen Café Mélange (die Schweiz ist der weltweit grösste Kaffeeimporteur).

Abends wird der Grill angezündet, ein gutes Stück Schweizer Sau drauf *buzzelbruzzel* und mit dem weltbesten klassischen Schweizer Kartoffel-Salat zusammen verspeist.

Dazu ein zwei Gläser Wein aus der Schweizer Sonnenstube. Hach, ich liebe es einfach.

Und nun abwarten bei Pfeiffen und Heulen, bis das richtige Feuerwerk abgeht. *freu*

Das Bild hab ich vom gestrigen Vorspiel gemacht. Mal sehen ob heute noch grössere Bomber und Raketen abgeschossen werden. Es ist das letzte Jahr, wo dies ohne Fahrausweis von jedermann getan werden kann. Ab nächstem Jahr ist für grosses Feuerwerk ein recht teurer Kurs Pflicht, damit man es überhaupt kaufen und abschiessen darf. Ob das die Sicherheit erhöht bezweifle ich, denn kleinere Geschosse in Eigenregie zusammen gebastelt sind weitaus gefährlicher als die grossen Teile. Nun ja, es muss ja alles geregelt werden, auf dass niemand mehr seinen Verstand benutzen muss. Und wir haben ja sonst keine Probleme...
Aber egal, gleich wird es ganz dunkel sein. Klein Alpi ist schon ganz hibbelig und geht nun mit gross Alpi Feuerwerk guggen.

Hab ich schon gesagt, dass ich es liebe wenn's knallt und chlöpft, die Funken vom Himmel regnen und danach ein herrlicher Qualm zu sehen und riechen ist?
Liebe Grüsse
Alpi
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