Samstag, 17. Dezember 2011

Rotholz

Nachdem ich wieder mit Weinsteinrahm ausgestattet bin hab ich auch noch das Rotholzrezept Zwei von Dorotha Fischer getestet.

Nun ja, Rot würd ich das nun nicht wirklich nennen. Der erste Zug wurde Rotbraun, den zweiten kann man mit viel gutem Willen als bräunliches Rot bezeichnen.



Der dritte wurde überraschend schön wie frischer Salm. Als vierten Zug hab ich die hellste Zwiebelfärbung noch geköchelt und die Zeit vergessen. Es war nicht mehr sehr viel Wasser drin und die Strange lag auch noch teilweise auf dem Färbebeutel. Das Resultat ist aber nicht mal so übel geworden.

Wenn ich alle Rotholz-Färbungen nebeneinander lege fällt extrem auf dass fast alle einen Braunstich haben.



Okay, das Bild ist nicht hitverdächtig aber das Beste was ich momentan hinbekomm.
Links Rezept eins, mittig Rezept zwei und rechts Rezept drei.
Ich weiss nun nicht liegts an meinem Topf, meinem Wasser oder gar an den Beiz-Rezepturen? Der Topf wird auf jeden Fall ausgemustert denn er hat einen verdächtigen Blauschimmer bekommen und ich vermute dass er Eisen abgibt.

Ich bin nicht wirklich unglücklich mit diesen Färbungen. Aber ich denk dass die Farben eigentlich klarer werden müssten.

Nächstes Rotholz-Experiment wird auf jeden Fall mit der Kaltbeize gemacht. Mal sehen ob ich dann schönere Rottöne bekomme.

Freitag, 16. Dezember 2011

Sonnen- und Farbenkraft der Zwiebel

Eigentlich sollte es hier stürmen und schneien. Aber wie schon letztes Mal passiert nach der Sturmwarnung gar nix.

Gut, besonders hell ist es trotzdem nicht und zumindest regnets intensiv. Aber ich hatte doch tatsächlich kurz einen etwas helleren Moment den ich sofort zum Knipsen ausgenutzt habe.

Zumindest hat es gereicht die Leuchtkraft der natürlichen Pigmente tatsächlich mal mit der Kamera zu erhaschen.



Ich liebe die Farbkraft der Zwiebelschalen. Und staune auch jedes Mal wie aus dem dunklen Sud (von dem ihr gestern einen Ausschnitt sehen konntet) solche Farben entstehen.
Es ist unglaublich wieviele Farbzüge damit möglich sind. Allerdings wird durch die Kontaktfärbung die Wolle jedes Mal fleckiger und das Rausklauben der kleinen und kleinsten Zwiebelschalen mühsamer.



Ich hab sechs Züge gefärbt. Die kräftigen Farben der ersten Züge mag ich genauso sehr wie die zarten Gelbtöne. Diese verwende ich später gerne für Überfärbungen.

Und jetzt geh ich wieder am Espresso weiterstricken und bin gespannt ob der Sturm doch noch kommt.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kleine Vorschau

Die Tage sind sehr kurz und vor allem dunkel. Aber in genau einer Woche gehts wieder aufwärts. *freu*

Zum Glück gibts Kunstlicht sonst müsst ich direkt Winterschlaf machen. Wobei das ja gar nicht mal so übel wär. Den ganzen Sommer über das Ränzlein vollschlagen und dann die kalte Jahreszeit einfach verschlafen. Aber dann würde mir noch mehr Zeit fehlen. Vielleicht doch nicht wirklich das Wahre.

Ich bin nämlich täglich am werken. Aber alles dauert seine Zeit.
Deshalb hab ich für euch kleine eine Vorschau.



Was ich hier wohl getan haben mag? Auflösung demnächst auf diesem Kanal.

Gestrickt wird natürlich auch nach wie vor.



Es wächst wenn auch nicht so wie ich das gerne hätte. Das Ribbelmonster hatte Hunger. Aber so ist das halt wenn man einfach drauslos strickt ohne Plan und ohne Rechnen. Spass machts trotzdem und die Reise ist nach wie vor spannend. Weiss ich doch selber noch nicht wirklich wohin sie geht.