
Es sollte als Entspannung nach meiner letzten sehr komplizierten Arbeit gemütliches Stricken werden. Das Tuch ist aber sooooooo langweilig zum stricken, dass es einfach nur Fleissarbeit bedeutet und einiges an Durchaltevermögen abverlangt.

Verstehen kann ich die Begeisterung dafür nicht wirklich. Es muss extrem locker gestrickt werden, damit es in die Form gezwungen werden kann. Die ergibt sich leider nicht durch ausgeklügelte Technik, sondern nur durch mühseliges spannen. Damit die gerade Kante sich nicht zusammen zieht und kräuselt, sind megalottrige Randmaschen nötig, was meinen, zugegebenermassen hohen, Ansprüchen nicht genügt. So bin ich, trotz der gut verständlich Anleitung, nicht wirklich überzeugt davon.
Als Tuch kann ich es mit seinen Ausmassen von 2.80m Länge und 40cm an der breitesten Stelle nicht bezeichnen, ist wohl doch eher ein Schal.

Nun denn, wärmen tut es den Hals auf jeden Fall und die Farbzusammenstellung gefällt mir auch, auch wenn ich immer noch kein Blaufan bin.
Verstrickt hab ich mit Indigo, schwarzer Stockrose und roten Haselnuss-Blättern gefärbte Zitron Trekking mit Nadeln Nr. 4.5
Mein Bedarf an mindless ist für lange Zeit gedeckt.
Wie gehts euch damit: Mögt ihr lieber Strickarbeiten, die auch Denkarbeit erfordern oder strickt ihr gerne einfach und ohne nachdenken?






