Ich kann nicht nur einpacken, Möbel auseinanderschrauben und putzen. So ganz ohne Strickerei hab ich es nicht ausgehalten. Ergo hab ich eine meiner Bananenschachteln wieder geöffnet und auch die Stricknadeln wieder ausgepackt.
Viele, viele Kordeln,
die in breite Bahnen mit Rollkante übergehen
und zusammen genäht noch mit einer Häkelborte versehen wurden.
Inspiriert von nordischen Designs, die ich so gerne mag in ihrer schlichten und doch sehr raffinierten Art.
Voilà

mein neuestes Werk:
Das Stricken der Streifen war keine aufwendige Sache, ideal zur Entspannung abends, dafür gabs etwas mehr Näharbeit. Aber die macht mir ja nix aus.

I-Cord stricken dagegen war unmöglich mit dem unelastischem Leinengarn. Deshalb hab ich, statt mühsam alles einzeln nachzuziehen, sämtliche Bändel mit Nadelspiel rund gestrickt. Das war vielleicht ein Kampf, dass mir dabei nicht dauernd die Nadeln raus gefallen sind... Verstrickt mit Nadeln Nr. 4 hab ich 13 Knäuel Lin von Drops (50g/120m) gebraucht, das Pullöverchen wiegt etwas über 600g und ich liebe es jetzt schon.
Weniger begeistert bin ich von der Lin. Fusseln ohne Ende, nicht nur beim stricken. So viele rote Fusseln eingeatmet, dass eigentlich schon fast ein Atemschutz angebracht gewesen wär, alles rund um meine Strickecke war dick rot eingestaubt.

Das Waschen hat leider zu noch mehr Fusselei geführt. Bei der von mir selber gefärbten
Tunika dachte ich ja, dass ich selber schuld sei, da die Färbung in der Waschmaschine nicht gerade eine schonende Prozedur war. Liegt aber wohl doch eher an der Garnqualität. Das Fusseln hat bei der Tunika aufgehört, hoffentlich verhält sich das Pullöverchen auch so.
Ich mag gar nicht dran denken, dass ich davon noch mehr an Lager habe...