Dienstag, 29. Mai 2012

Dienstagsfrage: ???

Preludi fragt heute beim Wollschaf:
Sozusagen zusammenfassend einiger der letzten ergibt sich für mich eine neue Frage.
Was haltet ihr davon, das leidige Problem der oft "NichtAusreichendenWolle" beim Sockenstricken mit der ToeUp-Methode grundsätzlich aus der Welt zu schaffen? Da könnten wir gleich auch noch die verschiedenen Anschlagmethoden aus der Frage 18/2012 einfließen lassen ^^ Füßlinge / Sneaker / kurze Socken / lange Socken / Kniestrümpfe / OverKnee – Schmeichler —> alles drin, oder?


So wirklich verstehen tu ich die Fragen ehrlicherweise nicht.
Was soll ToeUp daran ändern wenn die Wolle nicht reicht?

Wobei ich ja schon gar nicht verstehe warum die SoWo zu knapp sein soll. Ich komm auch für Grösse 46 gut mit einem 100g-Knäuel aus und ich strick wohlverstanden Socken mit richtig langen Bündchen. Wollene Sneakers sind nicht mein Fall. Ansonsten gilt wie bei allen Strickprojekten: erst kalkulieren und dann genügend Material besorgen.
Falls es mir tatsächlich einfallen würde mit zu knapper Wolle zu strumpfen überleg ich lieber gleich zum vorherein ob ich mit einer Kontrastfarbe ringle oder ev. Bündchen, Ferse und Spitze in einer anderen Farbe stricke.

ToeUp macht für mich eh nur Sinn wenn das Strickmuster es zwangsläufig erfordert, was in 99.9% nicht der Fall ist. Denn eine Schwachstelle bei Socken ist die Spitze und die lässt sich viel einfacher neu anstricken wenn man die Socken nach althergebrachtem Weg von oben gestrickt hat.

Mit welchem Anschlag man startet ist, wie bei allen andern Strickprojekten, Geschmackssache und auch abhängig davon wie feste man strickt. Ergo lässt sich da auch keine allgemeingültige Antwort dazu geben.

Oder hab ich jetzt die Frage völlig missverstanden?

Kommentare:

  1. Ich denke, die Frage bezieht sich auf Leute, die noch nicht ganz so viel Erfahrung mit Socken haben wie du und nicht genau abschätzen können, wieviel Garn sie für bestimmte Längen/Größen brauchen. Gerade beim Handgesponnenem oder so, wo die Lauflänge vielleicht nicht ganz bekannt ist, kann ich mir vorstellen, dass das bei geringerer Erfahrung schwierig sein kann.

    Ich nadelbinde Socken ja grundsätzlich nur, und da ist der Garnverbrauch extrem von Stichart und Garnstärke abhängig. Da ich dabei aber sowieso immer nur von der Spitze aus arbeite, ist das nicht ganz so widl...

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  2. Hmm, ich hatte gar keine Lust auf eine Antwort... Toe up hab ich einmal versucht, mir bei der Spitze fast die Funger gebrochen und auch sonst keinen Vorzug entdecken können, der mich zu dieser Strickweise verleiten könnte...
    Muss doch jeder selbst wissen....

    Liebes Grüßle
    Froggie

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